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Henna für Augenbrauen färbt die Härchen und hinterlässt einen Farbabdruck auf der Haut. Gewählt wird nach drei Merkmalen: Form, Packungsgröße und Farbton.
Welche Augenbrauenhenna Profis wählen sollten: Pulver, Pipette oder Set
Am häufigsten wird Henna als Pulver genommen. Die Packung mit 10 g ist praktisch für einen Farbton, mit dem man täglich arbeitet, und 5 g für eine Farbe, die man erst ausprobiert. Das Fläschchen mit Pipette wird gebraucht, um das Pulver abzumessen.
Ein Farbset ist sinnvoll, wenn man die Farbe selbst mischt: In manchen Sets gibt es Grundfarben und Korrektoren. Wer mit einem oder zwei Farbtönen arbeitet, braucht nur ein einzelnes Pulver.
Henna oder Augenbrauenfarbe: wann welche
Henna wird gewählt, wenn die Brauen sowohl Farbe als auch einen Farbabdruck auf der Haut brauchen. Wie sichtbar der Abdruck wird, hängt vom Farbton und von der Dichte der Mischung ab.
Für Wimpern ist Henna nicht geeignet, die Hersteller schreiben das ausdrücklich. Wimpern werden mit Mitteln aus dem Bereich Augenbrauen- und Wimpernfärbung getönt. Vor der ersten Behandlung wird ein Empfindlichkeitstest 24-48 Stunden vorher empfohlen.
Wie Augenbrauenhenna angerührt wird und was man dafür braucht
Das Pulver wird in einer nichtmetallischen Schale mit Wasser in Raumtemperatur oder mit einer speziellen Flüssigkeit angerührt und ohne Klümpchen verrührt. Das Mischverhältnis gibt der Hersteller vor: Mit destilliertem Wasser sind es 1:1 oder 1:3, mit Aktivator 2:1. Eine dichtere Mischung ergibt eine kräftigere Farbe.
Hilfsmittel werden separat verkauft: Aktivator für Henna, Anrührlösung und ein Fixierer-Neutralisator, der Henna entfernt und einen unerwünschten Farbton beseitigt.
Henna-Farbtöne: so wählt man die Farbe passend zu Haar und Haut
Helle Brauntöne passen zu Blondinen und hellblondem Haar, mittlere Brauntöne zu dunkelblondem Haar, die dunkelsten zu Brünetten. Berücksichtigt wird auch der Hautunterton der Kundin.
Korrektoren verändern den Ton der Mischung: Schwarz macht sie dunkler, Rot wärmer, das ist eine Option für rothaarige Kundinnen. Je dunkler der Farbton und je mehr Schichten, desto dichter der Farbabdruck auf der Haut.
Wie lange Henna hält: auf Haut und Härchen
Die Hersteller geben bis zu 12-14 Tage auf der Haut und von einem Monat bis zu 50 Tage auf den Härchen an. Die genaue Dauer hängt von der Haut der Kundin und von der konkreten Henna ab.